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am 29. Mai 2015

Sag mir wo die Bienen sind

Jörg Ott - Rettet die Bienen

Bienen und Schmetterlinge haben es nicht leicht. Maßlos versprühte Pestizide machen keinen Unterschied zwischen Schädlingen und Nützlingen, wie wir alle aus der aktuellen Diskussion über die tödliche Wirkung der Neonikotinoide wissen. Aber was ihnen zusätzlich zu schaffen macht ist die zunehmende Verödung der Welt in der sie leben. Denn auch die Flächen, die nicht bereits zubetoniert und asphaltiert sind, werden immer eintöniger. Und das gilt nicht nur für die landwirtschaftlichen Monokulturen, sondern auch für jene Bereiche unserer Umwelt, an denen noch Vielfalt zu erwarten wäre – unsere Gärten und Parkanlagen. Auf Englischen Rasen und in Thujenhecken suchen unsere geflügelten Helfer vergeblich nach Blüten und Nektar. Wenn jedes Gänseblümchen als Bedrohung der Reinheit des militärisch kurzgeschorenen Grasteppiches angesehen wird, haben Bienen und Schmetterlinge nichts zu finden und somit auch nichts verloren. Daher stehen Gartenbesitzer, die trotz der Belästigung durch Fallobst immer noch Obstbäume in ihren Gärten zulassen, ratlos vor den blühenden Baumkronen, in denen es nicht oder nur spärlich summt.

Nun, Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und man möchte ja auch nicht den Liegestuhl im kniehohen Gras aufstellen. Es gibt aber ausprobierte Konzepte, wie dennoch in einem Garten eine bunte Vielfalt von Blüten mit einer betretbaren Wiese vereinbart werden können, wobei neben Blumenrabatten auch ein wenig einheimische Wildnis Platz hat. Ein Beispiel ist das „Natur im Garten“-Programm, das vor einigen Jahren vom Land NÖ durch einen unterhaltsamen Film mit zwei Star-Kabarettisten bekannt gemacht wurde.

Es wäre schön, wenn nicht nur in privaten Gärten, sondern auch auf den öffentlichen Grünflächen dieses Prinzip der Vielfalt verwirklicht würde. Ein guter Platz dies auszuprobieren, wäre der Spielplatz am Ende der Wehrerstraße, der ja als naturnaher Abenteuerspielplatz konzipiert war. Mit seinem gemähten Rasen aus dem sich mächtige Totempfähle erheben, wirkt er aber wie eine vorgeschichtliche Kultstätte. Für Abenteuer ist kein Platz, dazu bräuchte es Gebüsch und Gestrüpp, in dem an sich verstecken kann oder aus Ästen eine Hütte bauen könnte, die interessanter als das vorgefertigte Spielhaus wäre. Und den spärlichen Parkanlagen würden Blumenwiesen zusätzlich zu den wohlgemeinten Gärtnereiblumen in Betongefäßen gut zu Gesicht stehen – zur Freude von Biene und Schmetterling.

Bienen und Schmetterlinge haben es nicht leicht. Maßlos versprühte Pestizide machen keinen Unterschied zwischen Schädlingen und Nützlingen, wie wir alle aus der aktuellen Diskussion über die tödliche Wirkung der Neonikotinoide wissen. Aber was ihnen zusätzlich zu schaffen macht ist die zunehmende Verödung der Welt in der sie leben. Denn auch die Flächen, die nicht bereits zubetoniert und asphaltiert sind, werden immer eintöniger. Und das gilt nicht nur für die landwirtschaftlichen Monokulturen, sondern auch für jene Bereiche unserer Umwelt, an denen noch Vielfalt zu erwarten wäre – unsere Gärten und Parkanlagen. Auf Englischen Rasen und in Thujenhecken suchen unsere geflügelten Helfer vergeblich nach Blüten und Nektar. Wenn jedes Gänseblümchen als Bedrohung der Reinheit des militärisch kurzgeschorenen Grasteppiches angesehen wird, haben Bienen und Schmetterlinge nichts zu finden und somit auch nichts verloren. Daher stehen Gartenbesitzer, die trotz der Belästigung durch Fallobst immer noch Obstbäume in ihren Gärten zulassen, ratlos vor den blühenden Baumkronen, in denen es nicht oder nur spärlich summt.

Bienen und Schmetterlinge haben es nicht leicht. Maßlos versprühte Pestizide machen keinen Unterschied zwischen Schädlingen und Nützlingen, wie wir alle aus der aktuellen Diskussion über die tödliche Wirkung der Neonikotinoide wissen. Aber was ihnen zusätzlich zu schaffen macht ist die zunehmende Verödung der Welt in der sie leben. Denn auch die Flächen, die nicht bereits zubetoniert und asphaltiert sind, werden immer eintöniger. Und das gilt nicht nur für die landwirtschaftlichen Monokulturen, sondern auch für jene Bereiche unserer Umwelt, an denen noch Vielfalt zu erwarten wäre – unsere Gärten und Parkanlagen. Auf Englischen Rasen und in Thujenhecken suchen unsere geflügelten Helfer vergeblich nach Blüten und Nektar. Wenn jedes Gänseblümchen als Bedrohung der Reinheit des militärisch kurzgeschorenen Grasteppiches angesehen wird, haben Bienen und Schmetterlinge nichts zu finden und somit auch nichts verloren. Daher stehen Gartenbesitzer, die trotz der Belästigung durch Fallobst immer noch Obstbäume in ihren Gärten zulassen, ratlos vor den blühenden Baumkronen, in denen es nicht oder nur spärlich summt.

Nun, Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und man möchte ja auch nicht den Liegestuhl im kniehohen Gras aufstellen. Es gibt aber ausprobierte Konzepte, wie dennoch in einem Garten eine bunte Vielfalt von Blüten mit einer betretbaren Wiese vereinbart werden können, wobei neben Blumenrabatten auch ein wenig einheimische Wildnis Platz hat. Ein Beispiel ist das „Natur im Garten“-Programm, das vor einigen Jahren vom Land NÖ durch einen unterhaltsamen Film mit zwei Star-Kabarettisten bekannt gemacht wurde.

Es wäre schön, wenn nicht nur in privaten Gärten, sondern auch auf den öffentlichen Grünflächen dieses Prinzip der Vielfalt verwirklicht würde. Ein guter Platz dies auszuprobieren, wäre der Spielplatz am Ende der Wehrerstraße, der ja als naturnaher Abenteuerspielplatz konzipiert war. Mit seinem gemähten Rasen aus dem sich mächtige Totempfähle erheben, wirkt er aber wie eine vorgeschichtliche Kultstätte. Für Abenteuer ist kein Platz, dazu bräuchte es Gebüsch und Gestrüpp, in dem an sich verstecken kann oder aus Ästen eine Hütte bauen könnte, die interessanter als das vorgefertigte Spielhaus wäre. Und den spärlichen Parkanlagen würden Blumenwiesen zusätzlich zu den wohlgemeinten Gärtnereiblumen in Betongefäßen gut zu Gesicht stehen – zur Freude von Biene und Schmetterling.

Nun, Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und man möchte ja auch nicht den Liegestuhl im kniehohen Gras aufstellen. Es gibt aber ausprobierte Konzepte, wie dennoch in einem Garten eine bunte Vielfalt von Blüten mit einer betretbaren Wiese vereinbart werden können, wobei neben Blumenrabatten auch ein wenig einheimische Wildnis Platz hat. Ein Beispiel ist das „Natur im Garten“-Programm, das vor einigen Jahren vom Land NÖ durch einen unterhaltsamen Film mit zwei Star-Kabarettisten bekannt gemacht wurde.

Es wäre schön, wenn nicht nur in privaten Gärten, sondern auch auf den öffentlichen Grünflächen dieses Prinzip der Vielfalt verwirklicht würde. Ein guter Platz dies auszuprobieren, wäre der Spielplatz am Ende der Wehrerstraße, der ja als naturnaher Abenteuerspielplatz konzipiert war. Mit seinem gemähten Rasen aus dem sich mächtige Totempfähle erheben, wirkt er aber wie eine vorgeschichtliche Kultstätte. Für Abenteuer ist kein Platz, dazu bräuchte es Gebüsch und Gestrüpp, in dem an sich verstecken kann oder aus Ästen eine Hütte bauen könnte, die interessanter als das vorgefertigte Spielhaus wäre. Und den spärlichen Parkanlagen würden Blumenwiesen zusätzlich zu den wohlgemeinten Gärtnereiblumen in Betongefäßen gut zu Gesicht stehen – zur Freude von Biene und Schmetterling.