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am 1. April 2017

Müllhalde Heimbautalstraße!

Roland Frey - Ich, Roland Frey und meine Frau Harriet, konnten nicht mehr länger damit warten die Heimbautalstraße zu säubern.

Die Radfahrsaison ist eröffnet und wenn ich mit dem Fahrrad diese Strasse entlang fuhr konnte ich wieder mal meinen Augen nicht trauen wie viel hier schon wieder aus dem Autofenster geworfen wurde. Es ist für mich immer wieder völlig unbegreiflich wie Menschen, die mit Sicherheit selber im Heimbaultal wohnen (sonst würden sie ja diese Straße nicht benutzen), ihren eigenen Ort derart „zumüllen“. Sogar eine Pfand-Bierflasche habe ich gefunden, auch einige fast volle PET-Flaschen Fanta oder Mineralwasser. 4 volle Müllsäcke sind zusammengekommen. Spitzenreiter sind auch heuer wieder die schönen blauen Red-Bull-Dosen die sich in der Natur so schön abheben.

Auch 3 große Säcke mit Bauschutt haben wir am Waldrand gefunden, die konnten wir aber nicht tragen. Da hoffen wir auf die Unterstützung der Gemeinde. Ein voller Müllsack liegt noch am Bachrand, die Stelle ist aber so mit Dornen verwachsen, daß wir ihn diesmal nicht bergen konnten.

Was mich auch immer wundert ist, wie weit der Müll in die dornigen Böschungen und Waldränder geworfen wird. Es ist dann wirklich ein noch viel größerer Aufwand das alles wieder einzusammeln.

Am Straßenrand der Heimbautalstraße beginnen auch die Futter- und Weidewiesen für die Kühe der lokalen Bauern. Wenn diese armen Tiere die Kunststoff- oder gar scharfkantige Metallteile verschlucken sterben sie qualvoll an inneren Blutungen. Da kommt meist jede Hilfe zu spät.

Sehr interessant ist es auch, daß einige Einwohner aus unserem Ort meinen: „Die Strassen hier werden ja eh regelmäßig gereinigt, ich sehe doch immer die Leute beim Einsammeln“. Unfassbar wie realitätsfremd man eigentlich sein kann. Also für alle die dieser Meinung sind: Nein, das sind Leute die euren Mist nicht sehen möchten und diesen deshalb ehrenamtlich und in ihrer Freizeit einsammeln und entsorgen.

Mein großes Anliegen:

BITTE ENTSORGT EUREN MIST ZUHAUSE!

Liebe Grüße, Harriet und Roland Frey