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Der Wolf meint...

Wir wollen:

  • Einfach nur zum Nachdenken anregen
  • Zwischendurch mal Unterhalten

In Wolfsgraben ist was los!

Als braver Wolfsgrabener Bürger liest der Wolf das Amtsblatt. Besonders interessiert studiert er den Veranstaltungskalender, denn er möchte wissen, wo im Ort was los ist. Da ist er zunächst einmal bass erstaunt: Satte Drei-Viertel der Veranstaltungen (21) werden von der Pfarre ausgerichtet. Dagegen nehmen sich die Adventfeier der Feuerwehr und die Weihnachtsveranstaltung der Grünen bescheiden aus. Aber siehe da, die Gemeinde ist mit 6 Veranstaltungen eingetragen. Na ja, der Neujahrsempfang der Frau Bürgermeister ist schon ein bedeutender Event. Aber die Gemeinderatsitzung und die 4 Bürgermeistersprechstunden - sind das Veranstaltungen? Vielleicht doch, und es ist ganz gut, wenn man an solche Termine im Amtsblatt erinnert wird. Der Wolf schlägt daher vor, auch die Abfuhrtermine für Biomüll und den Gelben Sack als Veranstaltung des Abfallwirtschaftsverbandes, die Kehrtermine als einen Event der Fa. Kraus und die Stromzählerablesung als einen Festakt der EVN in den Veranstaltungskalender aufzunehmen. ​

Der Wolf (29.11.2018)


Der Wolf im Kirchenjahr


Der Wolf schüttelt den Kopf, dass die Ohren nur so schlackern. Gerade hat er gelesen, dass die nächste Gemeinderatsitzung in seinem Graben für den 6. (!) Dezember angesetzt ist. Das ist doch das Fest des Heiligen Nikolaus mit stimmungsvollen Abenden im Familienkreis! Wo es nach Nüssen und gebratenen Äpfeln duftet und glänzende Kinderaugen erwartungsvoll an dem Gesicht des gütigen Heiligen hängen, der aus seinem Goldenen Buch die guten Taten der lieben Kleinen - und auch ein paar kleine Missetaten - vorliest. Stolz betrachten die Eltern ihre Kinder, wenn er aus seinem großen Sack gute Gaben an die Braven verteilt und die Schlimmen väterlich mit erhobenem Zeigefinger ermahnt. Aus dieser Idylle losgerissen, müssen die vielen Eltern unter den Mitgliedern im Gemeinderat in die Sitzung eilen, wo sie sicherlich keine Idylle erwartet. Wie kann das sein, denkt der Wolf, dass in einer Gemeinde mit einer christlich-sozialen Mehrheit, deren Mitglieder brave Gottesdienstbesucher und Kenner des Kirchenjahres sind, solch eine familienfeindliche Terminsetzung passieren kann. Da hört er im Busch ein meckerndes Lachen! Hier freut sich offensichtlich einer - der Krampus!​


der Wolf (18.11.2018)


Farbenspiele

Der Wolf geht kopfschüttelnd durch den Wald. Eben hat er erfahren, dass die FPÖ ein Comeback von Udo Landbauer in der Landespolitik vorbereitet. Landbauer sei grundlegend missverstanden worden, wie auch die Texte im Liederbuch seiner Burschenschaft. Der Wolf denkt nach, was wohl tatsächlich mit “Wir schaffen die Siebente Million” gemeint sein könnte - etwa zusätzliche Mittel zum Ausbau des öffentlichen Verkehrs oder zur Unterstützung von Wissenschaft und Kunst? Da fällt ihm auf, dass der Haselnussbaum unverschämt grinst. Auf die Frage nach der Ursache der guten Laune platzt dieser heraus, er sei zum Wappenbaum der Bundesregierung vorgeschlagen worden. “Aber warum?” fragt der Wolf. Darauf der Baum: “Na kennst Du nicht das beliebte Volkslied: Türkis-blau ist die Haselnuss, türkis-blau bin auch ich!”. Gut, denkt der Wolf, dass wenigstend die Regenbogenfarben schon an eine andere Bewegung vergeben sind.

Meint der Wolf (19.08.2018)​


Wolf-Alarm


Der Wolf fühlt sich missverstanden! Die Schafe – ihrem Herdentrieb folgend – scharen sich blökend um ihr Leittier, das den Wolf böse anblickt. Dabei ist der Wolf schon lange Vegetarier und es kommt nur ab und zu vor, dass er ein kleines Schnitzel als Beilage zum Salat verzehrt. Er tut alles, damit in Wald und Flur alles zum Besten gedeiht. Eben wollte er mitwirken, einen Platz zu schaffen, wo die schwarzen Schafe, die Rotfüchse, die aktiven Eichhörnchen und alle anderen Bewohner des idyllischen (Biosphären-)Parks zusammenkommen können, um einträchtig Informationen auszutauschen, wichtige Dinge zu erledigen oder einfach sich im Zentrum des Waldes zu fühlen. Auch der Weisenrat sollte hier tagen. Die Nähe der Kirche könnte eine Gelegenheit zur raschen Beichte im Sündenfall bieten. Aber nein, die Schafe wollen ausschließlich Wohnhöhlen für Murmeltiere schaffen, die hier nur schlafen und besser nicht zu viel murmeln sollen. Vielleicht wurden ihnen dafür fette Weidegründe versprochen,


fragt sich der Wolf. (08.7.2018)



Der Wert von Sitzfleisch


Der Wolf spitzt die Ohren! Er hat gehört und auch in der Zeitung gelesen, dass es sehr darauf ankommt, wie lange man schon im Wald herumsitzt. Welche das schon sehr lange Zeit tun – also etwa seit der letzten Eiszeit – nennt man Alteingesessene. Dazu gehört der stolze Platzhirsch, das gefügige Reh, der schlaue Fuchs, aber auch das stets räsonierende Murmeltier und der faule Siebenschläfer. Der Wolf, der noch nicht so lange im Wald residiert, hat schon bemerkt, dass ihm und anderen später Eingewanderten, wie dem zierlichen Damhirsch, dem dickköpfigen Mufflon oder gar der lauten Türkentaube nicht so viel erlaubt ist, wie den Ureinwohnern. Dabei haben sich an manchen Stellen des Waldes die Neuankömmlinge schon gut eingesessen und sind in der Mehrzahl. Durch deren Aktivität fühlen sich die Alteingesessenen bedroht und ziehen sich ins Dickicht zurück, wo noch die vertrauten Urwaldverhältnisse herrschen.

Der Wolf hat aber sich daran erinnert, dass seine Vorfahren schon vor langer Zeit im Wald heimisch waren bevor sie von den heute Alteingesessenen vertrieben wurden. Er ist also ein Uralteingesessener. Als solcher fordert er ein Schutzgebiet, in welchem er sich eine Wohnhöhle einrichten kann. In dieser möchte er gemütlich seine Rechte ersitzen.

Darauf freut sich der Wolf. (16.3.2018)



Klimawandel


Der Wolf ist ein aufmerksamer Beobachter der Veränderungen des Klimas, die ja wesentlich die Lebensbedingungen im grünen Wald bestimmen. Mit Sorge hat er festgestellt, dass sich in den höheren Lagen ein rascher Wandel vollzieht. Statt der bisher vorherrschenden roten Preiselbeeren spiegeln sich plötzlich blaue Heidelbeeren im türkisen Wasser hoch gelegener Seen. Die Tatsache des Aufrückens der Blaubeeren in höhere Etagen ist nicht nur beunruhigend, sondern auch erstaunlich, da sie ja nur bei einer Erwärmung des Klimas zu erwarten wäre. Dem Wolf hingegen erscheint es seit einiger Zeit immer frostiger zu werden.

Klimaschwankungen hat es immer wieder gegeben. Auch waren die Blaubeeren schon einmal ganz oben zu finden und haben sich als Haiderbeeren breit gemacht. Ein kurzfristiges Auftreten wilder Zwergorangen hat die Ausbreitung für einige Zeit gestoppt, aber nun scheint ihr Vormarsch unaufhaltsam. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie die Gipfelregionen erreichen. Edelweiß und Enzian, die elitäre Symbole unserer kulturellen Heimat-Identität, könnten in der Gleichförmigkeit der Blaubeer-Rasen rasch untergehen, 

sorgt sich der Wolf.  (09.02.2018)


Staatliche Bevormundung


Der Wolf ist ein freiheitsliebendes Tier, das sich ungern Vorschriften machen läßt. Zwar hat er zähneknirschend hingenommen, dass er nicht überall rauchen darf und schnallt brav im November die Winterkrallen an seine Tatzen – weil da geht’s um die Gesundheit und Sicherheit anderer. Aber dass er jetzt, wenn er sich einen Schal umbinden möchte, auf’s Thermometer schauen muß oder eine ärztliche Bestätigung über seine Bronchitis dabei haben soll, stellt ihm die Nackenhaare auf. Er hofft jedoch, dass die nächste Regierung aus Menschen besteht, die auch keine staatlichen Vorschriften mögen und diesen Unfug wieder abschafft.

Schnauzenfreiheit für alle fordert

Der Wolf (27.11.2017)


Szene aus dem Böhmischen Wald


Der Wolf erinnert sich an eine Geschichte, die ihm sein Großvater aus dessen wilder Zeit im Böhmischen Wald erzählt hat. Eines Tages ruhte er im Schatten eines k.und.k. Zollhäuschens, als zwei Männer aus Böhmen die Grenze passieren wollten. Aufgehalten von Grenzwächtern und befragt, was sie da wollten, antworteten sie, dass sie Arbeit suchten, da daheim keine zu finden sei. Nach einiger Diskussion unter den Grenzern, wobei Bemerkungen fielen, wie „Da könnt ja a jeder kommen“ oder „Wer’ns net den Wienern die schöne Arbeit in den Ziegelwerken am Laaerberg wegnehmen“, durften die Beiden passieren. Aber natürlich mußten die Personalien aufgenommen werde. „Wia haßt’s denn es?“ fragte ein Grenzer. „Vaclav Sobotka“, „Jirsi Doskozil“ war die Antwort.

So einfach ist die Einwanderung nach Österreich seither nicht mehr,

meint der Wolf (26.11.2017)


Unruhe im Österreichischen Wald


Der Wolf schüttelt besorgt den Kopf über die Zustände im herbstlichen Revier. Der Rotfuchs und der Dachs – der die weißen Streifen im schwarzen Fell türkis eingefärbt hat – haben einander bisher zähneknirschend geduldet. Jetzt lassen sie das Knirschen sein und beißen einander, dass die Wad’ln nur so krachen und bis oben mit Dreck bespritzt sind. Die restliche Tierwelt leidet darunter - Häher werden zu Spähern, die harmlosen Maulwürfe kommen unter Generalverdacht. Dabei ist ja ihre charakteristische Eigenschaft, die Blindheit, bei allen Teilnehmern festzustellen. Als Folge des politischen Klimawandels werden vermehrt Chamäleons gesichtet, die jeder Seite ihre Dienste anbieten und gleich die passende Farbe annehmen. Eines davon wurde auch auf dem zarten Röschen gesichtet. Nur die Blaumeise freut sich und hofft dadurch zum Adler zu werden. Einzig auf der kleinen grünen Wiese mitten im Wald liegt noch kein Müll. Leider gibt’s kein Schwammerl mehr, das sich in das Getümmel im Wald zurückgezogen hat. Auch der Oberförster hat Sorge um den Zustand des Waldes und mahnt zu Anstand und Besonnenheit. Da er aber in dem sonst so friedlichen Wald längst kein Gewehr mehr besitzt, kann er nur hoffen, dass die Waldhorntöne der Vernunft von allen gehört werden.

Es ist zum Heulen, meint der Wolf. (10.10.2017)



Ein Wintermärchen


Es wird langweilig im Wolfsgrabener Wald! Jetzt ist das Rotkäppchen abhanden gekommen. Für die Gesundheit der Großmutter sehe ich schwarz. Sie schwächelt und die Labungen, die Rotkäppchen trotz mancher Streitigkeiten ihr immer wieder gebracht hat, bleiben aus. Auch der Jäger ist nicht mehr ein so aktiver Gast bei der alten Dame wie früher. Und ich werde auch nicht mehr als der böse Wolf gesehen. Ich habe das Gefühl, dass mich der Jäger gerne als Jagdhund und die Großmutter lieber als Wachhund hätte. Das widerspricht aber meinem Freiheitsgefühl und die vegetarische Kost, die ich dabei zu erwarten hätte, schmeckt mit gar nicht,

meint der Wolf (01.02.2017)


Der Wolf zur Wahl


Ojojeeeeeeeeeeeeeeee! Dem Wolf ist zum Heulen! Er befürchtet eine Unterwanderung der österreichischen Tradition und Lebensart. Der erste Angriff hatte einen wesentlichen Wesenszug der Österreicher zum Ziel – die Schlamperei. Da hatten wir doch im zweiten Anlauf einen Bundespräsidenten gewählt, als plötzlich deutsche Gründlichkeit in der Durchführung verlangt wurde. Ist ja gut und recht, aber da hätte ein erhobener Zeigefinger genügt, und nicht gleich die Keule einer Anfechtung beim Gericht. Das war die zweite Attacke auf unsere Volksseele, deren Wahlspruch ja ist: „Wir wer’n kan Richter brauchen“. Ganz abgesehen vom Umstand, was das kost’. Aber das Tüpferl auf dem i ist, dass der klassische Kartenspielerspruch „Was liegt, das pickt“ nicht mehr gelten soll. Die ausgespielte Karte gilt, aber nicht die abgesendete Wahlkarte, wenn der Pick nicht pickt (picken= kleben auf Hochdeutsch). Also wird die Wiederholung verschoben, bis wieder eine Widrigkeit eintritt.

Sieht man das alles aber als Kasperltheater, so bleibt einem wenigstens die tröstliche österreichische Gewissheit „den Wurschtel kann kaner derschlagen“.

Das meint Euer Wolf (18.09.2017)


das Schicksal des Lammes


Im Parlament der Tiere fragt der Wolf: „Wollten wir nicht über das Schicksal des Lammes abstimmen? 

Wann soll das geschehen?“ 

„Morgen, bei einem Arbeitsessen“ bestimmt die Vorsitzende, Frau Schlaufuchs. 

„Gut“ meint der Wolf, „und was wird es zu essen geben?“ 

„Lammbraten“ antwortet Frau Schlaufuchs.


(01.03.2016)



Lohndumping - Der Wolf spricht mit dem Mann auf der Straße

Wolf: Guten Tag. Was ist Ihre Meinung zu Ausländern am österreichischen Arbeitsmarkt?

Mann auf der Straße: Ka guate. Der Kellner in mein Stammbeisl is a Ungar; der Installateur, der mei Badezimmer g’macht hat, a Pole; die Pflegerin von meiner Schwiegermutter is aus der Slovakei und mei Krone kaufe i bei an Bangladeschi.

Wolf: Was glauben Sie warum das so ist?

MadS: Na weil ka Österreicher um den Schundlohn arbeiten tät, den die Arbeitgeber zahlen! Da is ja g’scheiter ma is hackenstad und kassiert die Arbeitslose.

Wolf: Warum, glauben Sie, zahlen österreichische Arbeitgeber so niedrige Löhne?

MadS: Na ja, es haßt immer, die Betriebe wär’n dann net wettbewerbsfähig! Sie wissen ja, der Markt....!

Wolf: Wären Sie dafür, dass man Ausländer vom österreichischen Arbeitsmarkt ausschließt?

MadS: Selbstverständlich! Wir ha’m eh soviel Arbeitslose!

Wolf: Aber dann müssten die Arbeitgeber höhere Löhne zahlen, damit Österreicher bereit wären, diese Posten zu übernehmen.

MadS: Na eh klar.

Wolf: Aber dann wären ja diese Betriebe nicht wettbewerbsfähig und würden in Konkurs gehen. Und die Österreicher wären wieder arbeitslos!

MadS: Hm, so hab i mir des no net überlegt. Da könnten’s recht hab’n. Aber Sozialschmarotzer san’s schon alle, die Ausländer!

Wolf: Für meine Statistik: Darf ich Sie fragen wie alt Sie sind?

MadS: Sechsafufzig.

Wolf: Und Ihr Beruf?

MadS: Pensionist.

Wolf: Ich danke für das Gespräch.


Die Ausdrücke „Mann“, „Ausländer“, „Arbeitgeber“, „Arbeitnehmer“ und „Pensionist“ sind geschlechtsneutral verwendet.

(21.11.2015)


Transparenz und Bürgernähe


Aus heiterem Himmel fällt die Nachricht, dass der Bezirk Wien-Umgebung aufgelöst wird und die darin zusammengefassten Gemeinden an andere Bezirke angegliedert werden, wie in einer Klausur des ÖVP(!) Regierungsteams beschlossen wurde. Man kann durchaus der Meinung sein, dass die Auflösung des virtuellen Bezirks Wien Umgebung vernünftig sei, aber die Vorgangsweise ist alles andere als akzeptabel.

Zuerst einmal ist es eine Chuzpe, wenn unser gestrenger Landesvater im Fernsehen verkündet, dass es in NÖ nicht so läuft, wie etwa in der Steiermark, und behauptet, es seien Vorgespräche geführt worden (mit wem wurde da gemauschelt) und die Meinung der Bevölkerung sei erhoben worden (ich kenne niemand, der befragt wurde!).
Die zweite Chuzpe ist, dass die Mitglieder des Gemeinderates so kurzfristig – nämlich am 10.9. - über die Möglichkeit informiert werden, dass Wolfsgraben anstelle an St. Pölten auch an Mödling angeschlossen werden könnte. Darüber soll bereits am 14.9. ohne Information von und Diskussion mit der Bevölkerung abgestimmt werden.

Dagegen erscheinen die Landeshauptleute Voves und Schützenhöfer als Musterdemokraten.

Das meint
der Wolf (11.09.2015)


Gemeinderat und Gentleman


Wer erinnert sich an ein Gentleman Agreement? Wohl nur Gentlemen! Wer hält ein Gentleman Agreement? Wohl nur Gentlemen! (Das gleiche gilt im Sinne der Geschlechterneutralität auch für Gentlewomen).
In der letzten Generalversammlung des Vereins für Dorferneuerung war das Erinnerungsvermögen an das Gentleman Agreement, dass der Vorstand des Vereines unpolitisch besetzt werden sollte (also keine Gemeinderäte im Vorstand) nur begrenzt vorhanden. Schon bei der Gründungsveranstaltung wurde ja mit der Bestellung des Schriftführers GGR Josef Pranke eine erste Ausnahme gemacht. Seither gehen alle Aussendungen des Vereines von dessen Privatadresse aus. Inzwischen sind durch die letzte Gemeinderatswahl zwei weitere Vorstandsmitglieder zu Gemeinderäten geworden. Mit dem geplanten Ersatz des ausscheidenden Vorstandsmitglieds Silvia Beranek durch Vizebürgermeister Christian Rothbauer wäre der Vereinsvorstand endgültig zu einem Schattengemeinderat mutiert, in dem 4 Nicht-Gemeinderäten ebenso viele Gemeinderäte gegenüberstünden.
Interessanterweise erinnern sich Gemeinderäte, die den Beitritt zur Aktion Dorferneuerung mitverfolgt haben, in persönlichen Gesprächen sehr wohl an das Gentleman Agreement. Aber zu einem öffentlichen Bekenntnis dazu ist es noch weit. 


Courage ist halt gefährlich, 
​weiß der Wolf (30.06.2015)


Hack’ln statt Hackln ins Kreuz

„hackeln“ = arbeiten
                                    (Sprechen Sie Wienerisch? Peter Wehle , Ueberreuter 1980)

„Hackl ins Kreuz hauen“ = hinterrücks angreifen
                                    (http://www.ostarrichi.org/word-16268)


Sprachlich sind sie ja nicht weit entfernt – die Schwerarbeit (vgl. Hackler-Regelung) und der heimtückische Angriff. Dennoch plädiert der Wolf für eine saubere Trennung, auch wenn es nach der Gemeinde-Wahlschlacht schwer fallen mag, die Kriegsbeile (Hackln) rasch zu vergraben. Wenn schon Kreuzschmerzen, dann bitte von gemeinsamen Anstrengungen für unser Wolfsgraben. Etwas Kreide (ein altes Hausmittel der Wölfe) hilft, den rauen Ton zu glätten.
Etwas hat sich ja schon geändert mit der teilweise neuen Zusammensetzung des Gemeinderates. Einige Ideen der kleineren Fraktionen haben Chancen akzeptiert zu werden. Ist daran ein in letzter Zeit gesichteter weißer Wolf (bodenständiger Verwandter der Friedenstaube) beteiligt?


Fragt sich
Der Wolf  (25.05.2015)